Am 3. Dezember 2009 war Martin Kaltenböck, Produktverantwortlicher bei punkt. netServices für Confluence Enterprise Wiki, seitens dem Salzburg NewMediaLab (SNML) eingeladen, am bfi Salzburg einen Vortrag über Nutzen und Anwendungspotentiale von Enterprise Wikis zu halten.

Der Vortrag behandelt folgende Themen:

  • Was ist ein Wiki
  • Was ist ein Enterprise Wiki
  • Anwendungspotentiale & -szenarien von Enterprise Wikis
  • Vorteile von Enterprise Wikis anhand der Features von Atlassian Confluence
  • Die Plugin Technologie von Confluence
  • Confluence 3.1 Release 3.12. 2009 (wurde auf 8.12.2009 verlegt)
  • Die Einführung von Wiki Software in Unternehmen
  • Weiterführende Informationen zu Confluence Enterprise Wiki

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Das australische Softwareunternehmen Atlassian bietet günstige Einstiegslizenzen zu seinen wichtigsten Softwareprodukten an. Alle hier aufgelistete Anwendungen sind je zu einem Lizenzpreis von $10 einsetzbar:

  • Jira – Issue Management / Bug-Tracking
  • Confluence – Enterprise Wiki System
  • GreenHopper – agile Softwareentwicklung
  • Bamboo – Continous Integration Server
  • FishEye –  Source Code sharing
  • Crowd – Single Sign On Server

Alle Funktionen sind, bis auf die Limitierung der Useraccounts auf 10 User (bei Crowd 50 User) uneingeschränkt verfügbar. Support und Maintenance ist für 1 Jahr inkludiert und kann für weitere $10 pro Jahr verlängert werden. Nebenbei wird mit den Lizenzkosten das soziale Projekt Room to Read unterstützt.

Seit 30. September 2009 gibt es für Zimbra ein neues Zimlet mit dem Namen Social Zimlet. In der Zimbra Sprache sind Zimlets Plugins oder auch Widgets, die einfach über die userfreundliche Administrationskonsole deployed werden können. Mit dem Social Zimlet können einfach Twitter, Facebook, Digg, Tweetmeme, usw. Meldungen eingebunden werden und sind somit alle auf einem Platz verfügbar. Kein lästiges aufrufen und einloggen mehr in den unterschiedlichen Social Web Anwendungen. Das Bündeln von Social Web Meldungen ist ja nicht neu – Anwendungen wie z.B. TweetDeck funktionieren nach selbigen Prinzip. Selbstverständlich lassen sich aus dieser Anwendung auch 140 Zeichen lange Statusmeldungen in den angelegten Social Web Accounts je nach Wunsch posten. Das Zimlet funktioniert ab der Zimbra Version 6.0.

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Ich bin soeben vom Confluence Community Day zurückgekehrt der in Frankfurt am Main stattgefunden hat. Leider kam mein Flug wegen starken Nebels etwas verspätet in Frankfurt an und ich habe deswegen den interessanten Einstiegsvortrag mit dem Titel „Enterprise 2.0 – sind die Potentiale von Social Software schon ausgereitzt“ von Joachim Niemeier verpaßt. Aber was soll´s; weitere spannende Themen warteten ja noch auf mich. Dietmar Zipfel von T-Systems Enterprise Services GmbH stellte das Konzern-Wiki „Wiki Waki Wuki“ der Deutschen Telekom AG vor und berichtete von seinen Erfahrungen bei der Einführung von Confluence. Wichtig auch zu erwähnen der Vortrag von Thorsten Heid von HLP Informationsmanagement GmbH zum Thema „Integration von Confluence in SAP Portal und SAP ERP“. Hansjörg Klimetzki von Sun Microsystems brachte mit der Vorstellung von SunSpace die Communities mit dem „Community Equity“ als wichtiges Thema ein. In Open Space Diskussionen wurden z.B. das Fehlen eines vernünftigen Metadatenmanagements bemängelt, Vor- und Nachteile Wiki vs. CMS aufgezeigt und Methoden besprochen, wie die Akzeptanz eines Wikis in einer Organisation gemessen werden könnte. Wichtige Info die ich mitgenommen habe und auch hier nicht vorenthalten möchte: Vorsicht ist geboten beim Customizing von Confluence. Je mehr an der Basisinstallation verändert wird desto höher ist der Aufwand bei einem Upgrade des Systems. Daher ist beim Confluence Customizing dringend Rücksicht auf kommende Upgrades zu nehmen – wie wir wissen, sind die Upgrade Intervalle bei Atlassian relativ kurz …

Soziale Netzwerke funktionieren wie ein Immunsystem

Ich hatte das Vergnügen, für den Online Standard einen Gastkommentar zum Thema “Digitale Beziehungen” verfassen zu dürfen. Unter dem Titel “Drum prüfe, wer sich ewig bindet” vetrete ich folgende Grundthesen bzw. werden folgende Fragen aufgeworfen:

  • Die Annehmlichkeiten der Digitalisierung werden immer größer, negative Begleiterscheinungen häufiger und die damit verbundenen Therapien vielfältiger
  • Was hält eigentlich länger: Eine Partnerschaft, angebahnt über das Internet oder eine “analog” initiierte?
  • Qualitätsmedien sind in einem Social Web unverzichtbar, Massenmedien könnten durch den Einsatz von Text-Mining und semantischen Technologien sukzessive von Maschinen ersetzt werden
  • Welche Freiheiten gewinnen oder verlieren wir durch die Digitalisierung unserer sozialen Beziehungen?
  • Wir lernen gerade, dass auch digitale Beziehungen nicht ewig Bestand haben, und ebenso Schaden anrichten können wie ihr analoges Pendant.

Lupe

Die Suche im Web hat unsere Vorstellung davon nachhaltig geprägt, wie “Suchen” und “Finden” generell, also auch im Intranet zu funktionieren hat. Obwohl die Suchmöglichkeiten im Internet immer umfangreicher werden (Suche nach Orten, Büchern, Personen etc.) und quasi immer intelligenter (Suchmaschinen finden auch “Oracle Database”, obwohl man nur “Oracle DB” eingegeben hat), entwickeln Hersteller von Enterprise Search Engines grundlegend andere Methoden als Google & Co., um gute Suchresultate zu liefern. Der Schlüssel bei der erfolgreichen Suche nach Informationen speziell im professionellen Umfeld liegt vielmehr im Einsatz von semantischen Technologien als dies im Web notwendig ist. Gründe dafür und aktuelle Trends bei Enterprise Search Technologien soll dieser Beitrag von Andreas Blumauer diskutieren. Der Autor berät Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen bei der Einführung von Enterprise Search Systemen.

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Seit September 2009 ist eine neue Version der Zimbra Collaboration Suite erhältlich. Zimbra ist eine mögliche MS Outlook Exchange Alternative die auf jeden Fall einen Blick wert ist. Die Suite erfährt mit dieser neuen Version den bisher größten Upgrade seit es Zimbra gibt. Über Zimlets lassen sich nun auch neue Tabs (Reiter) einfügen, die es ermöglichen, 3rd Party Webservices als Mash-Ups einzubinden. Die webbasierte Administrationskonsole wurde um einige nützliche Funktionen erweitert und ermöglich somit eine noch komfortablere Verwaltung von Domains und Accounts.

Hier eine Übersicht der wichtigsten neuen Features von ZCS 6.0

  • Lesebestätigung anfordern
  • Regeln anwenden auf bestehende Emails
  • Verwaltung von Email, Kalender, Ordner oder Dokument Freigaben
  • Kalender Fish-Eye  Anzeige
  • Erstellen von Emails in seperaten Tabs (Multi-tasking)
  • 3 Spalten Ansicht: Ordner Baum, Email Liste, Email Ansicht
  • Terminliste über die nächsten 2 Wochen
  • User Status Anzeige
  • Neues Mobile AJAX Userinterface
  • Erweitertes Reporting in der Admin-Konsole
  • und vieles mehr …

Weiterführende Links zu Zimbra:

Mit 6. Oktober 2009 wurde die neue Version des Projektmanagement, Bug- und Issue-Tracking sowie Helpdesk Werkzeugs JIRA von Atlassian gelaunched.

JIRA kombiniert seit vielen jahren Issue Tracking, agiles Projektmanagement, kundenspezifisch anpassbare Workflows und ein Plugin-fähiges Framework um die Geschwindigkeit und Effizienz Ihres Entwicklungs- und/oder Projektteams zu optimieren. Mit JIRA im Zentrum Ihres Projektteams ist Aufgaben- verwaltung und Projektmanagement einfach und professionell zu handhaben.

Atlassian JIRA

In Version 4 wurden folgende neue Features implementiert:

  • Dynamisches User Interface
    Ein neues durchgängiges Interface bietet mehr Übersicht und eine bessere Usability.  Weiters werden nun Activity Streams von Tasks, Projekten oder UserInnen im Dashboard angezeigt. Dies ermöglicht eine bessere Transparenz über die aktuell laufenden Tätigkeiten in Projekten.
  • OpenSocial Dashboards
    Personalisierte Sichten erstellen und diese teilen.  Sogenannte OpenSocial Gadgets können in JIRA hinzugefügt werden aber auch in andere OpenSocial Plattformen wie iGoogle und Gmail eingebunden werden.
    Die JIRA Oberflächen sind nun in personalisierten Dashboards organisiert – dies ermöglich unter anderem das Einbinden von externen Gadgets aus beispielsweise Confluence.
  • Suche & Reporting
    JIRA 4 bietet mehr als gewohnte Suchmechanismen – die JQL, die JIRA Query Language bietet neue Formen des Suchen & Reporting. Weiters werden nun durchgängig autocomplete Mechanismen angeboten.
  • Neues Preismodell
    Lizensierung nach Usern als neues JIRA Preismodell, beginnend bei 10US$ für ein 10 User Paket

Weiterführende Links zu Atlassian JIRA

Social Tagging ist eine populäre Web 2.0 Anwendung, die zunehmende Aufmerksamkeit auch im Enterprise Bereich an sich zieht. Jedes Enterprise 2.0 System bietet bereits eine Spielart eines Tagging-Moduls an. Damit lassen sich Informationen nicht nur besser organisieren, wiederfinden und vernetzen, sondern auch die User/Mitarbeiter selbst bekommen durch ihre persönlichen TagClouds eine Art Wissens- bzw. Interessensprofil, über das in weiterer Folge Ansprechpartner gefunden werden können.

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Bei näherem Hinsehen stellt sich jedoch heraus, dass “Tagging” nicht gleich “Tagging” ist. Das Prinzip des “freien” Taggens, das im Web 2.0 aufgrund der enormen User-Zahlen einwandfrei funktioniert (unterschiedliche Schreibweisen für ein und dasselbe “Ding”, wie z.B. “New York City” bzw. “NYC” werden hier durch das Gesetz der großen Zahlen ausgeglichen), kann in den Enterprise-Kontext nicht einfach 1:1 übertragen werden. Vielmehr gilt es hier, Tags auf Basis eines Corporate Thesaurus via “Tag Recommendation” dem User gezielt anzubieten, der dadurch nicht nur Zeit beim Annotieren von z.B. Wiki-Seiten sparen kann, sondern damit in Summe auch an einem Prozess mitarbeitet, der die Enterprise Ressourcen gezielter miteinander vernetzt.

Thesaurus gestütztes “Concept Tagging” im Gegensatz zum freien Tagging bietet folgende Möglichkeiten an:

  • Moderierte Suche & Semantische Suche
  • Aussagekräftige Ähnlichkeitssuchen & Recommender-Systeme
  • Gezielte Suche nach Ansprechpartnern im Unternehmen
  • Koppelung mit dem Semantic Web –> Organisations übergreifende Informations-Integration
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Die Webinare der Semantic Web Company (SWC) vermitteln Grundlagen und Praxiswissen über Methoden, Technologien und Standards des Semantic Web.

In kompakten Einheiten zu je 90 Minuten erwerben Sie einen Überblick über unternehmensrelevante Entwicklungen des Next-Generation-Web und seine Relevanz für Content-Engineering, Wissensmanagement, Business-Intelligence, E-Business und mehr.

Die Webinare (Online Seminare) der SWC können einzeln oder en bloc gebucht werden. Die Teilnehmerzahl ist auf 10 Personen beschränkt. Alle Teilnehmer erhalten die Webinarunterlagen zur Verfügung gestellt. Die Kosten für ein Online Seminar belaufen sich pro Person auf 90,00 Euro (inkl. Steuern).

Offene Webinare der SWC für 2009

Semantic Wikis
Donnerstag, 22.10.2009, 09:00 – 10:30 Anmeldung zum deutschen Kurs
Donnerstag, 22.10.2009, 18:00 – 19:30 Anmeldung zum englischen Kurs

Semantic Search
Donnerstag, 29.10.2009 um 09:00 – 10:30 Anmeldung zum deutschen Kurs
Donnerstag, 29.10.2009 um 18:00 – 19:30 Anmeldung zum englischen Kurs

Corporate Thesaurus Management
Donnerstag, 05.11.2009, 09:00 – 10:30 Anmeldung zum deutschen Kurs
Donnerstag, 05.11.2009, 18:00 – 19:30 Anmeldung zum englischen Kurs

Text Mining im Semantic Web
Donnerstag, 12.11.2009, 09:00 – 10:30  Anmeldung zum deutschen Kurs
Donnerstag, 12.11.2009, 18:00 – 19:30  Anmeldung zum englischen Kurs

Linking Open Data
Donnerstag, 19.11.2009, 09:00 – 10:30  Anmeldung zum deutschen Kurs
Donnerstag, 19.11.2009, 18:00 – 19:30  Anmeldung zum englischen Kurs

Semantic Advertising
Donnerstag, 26.11.2009, 09:00 – 10:30 Anmeldung zum deutschen Kurs
Donnerstag, 26.11.2009, 18:00 – 19:30 Anmeldung zum englischen Kurs