Schon gesehen? Teil 2 dieser Serie: Entdeckung des Menschen

Was bisher geschah…

  1. Es geht nicht mehr nur darum, das beste Dokument zu lesen, sondern vor allem darum, den besten Ansprechpartner zu finden.
  2. Mit Social Software können wir Netzwerke aufbauen, pflegen und anderen transparent machen. Doch der erfolgreiche Einsatz erfordert die richtigen kulturellen, technischen und organisatorischen Rahmenbedingungen.
  3. Hier endet Web 2.0 und Enterprise 2.0 betritt die Bühne: Rahmenbedingungen müssen aktiv gestaltet werden.

…Integration. Social Software allein ist wie ein Spieler. Erfolg erfordert eine abgestimmte Organisation. Einpassung in die Technologie-Landschaft und einen neuen Teamgeist. Nur dann passt alles zusammen.

  1. Organisation
  2. Technik Integration
  3. Integration der Struktur & Prozesse
  4. Werkzeuge & Architektur
  5. Kultur
  6. Integration mit den Menschen

Wir haben jetzt ein Wiki! Toll! Und was macht Ihr damit? ?

  • ABER … was macht DEIN Unternehmen?
  • Wo arbeiten komplexe, verteilte Teams?
  • Wo landen die Ideen deiner Kunden?
  • Wo sind glaubwürdige Kommunikation und Dialog wichtig?
  • Wer ist schon engagiert?
  • Wie können Innovatoren einbezogen werden?

Priorisiere deine Einsatzgebiete.

Start small – think big.

  1. Zielbild entwickeln.
  2. Konkretes Problem als Pilot adressieren.
  3. Pilot umsetzen, Erfahrung sammeln.
  4. Zielbild aktualisieren.
  5. Pilot verbessern
  6. weitere Anwendungen starten.

Welches Wissen brauchen wir für unseren Erfolg? Welche Rolle spielt dafür Social Software? Heute als Prototyp mit strategische Relevanz und in Zukunft als Kernapplikation?

Social Software ist mehr als ein Wiki.

Jede der Technologien hat ihre besonderen Vorzüge und Einsatzmöglichkeiten doch erst die Kombination und damit die Wahlmöglichkeit im täglichen Gebrauch bringt das volle Potenzial zur Geltung. Wie passt sich Social Software in deine Zielarchitektur ein? Wofür soll Social Software im Intranet genutzt werden? Was bleibt zentral redaktioniert? Wofür wird Social Software im Internet genutzt? Was wird im Internet redaktioniert? Wie ist klassische Kommunikation verknüpft und welche Geschäfts- Anwendungen sind relevant für eine übergreifende Integration? Eine gute technische Integration verknüpft Informationen aus verschiedensten Quellen und macht sie zugänglich. Sie schützt aber auch vor Informationsüberlastung durch bedarfsgerechte und personalisierte Filterung. Verfügbarkeit & Performance sind Pflicht.

Kultur Integration mit den Menschen
Was kann passieren? Wir probieren das jetzt aus!
“The gap between what’s technically possible and what the corporate culture is willing and able to accept is often wider than many people automatically assume.” Dion Hinchcliffe

„Kultur ist eine indirekte Variable, Kultur kann nicht erzeugt werden!“ Prof. Peter Kruse

Muss ich als Chef mitmachen? Ein guter Chef muss nicht online sein aber er gehört in den Mittel- punkt der Kommunikation.

„Bei uns wird das nichts, unsere Kultur ist noch nicht so weit.“

Die passende Kultur ist ein Ziel, keine Voraussetzung.

Start small – think big.

  • Offenheit als die Regel
  • Agile Projektarbeit
  • Geschlossene Bereiche nur auf Antrag
  • Mitarbeiter als Sprachrohr im Web
  • Executive Blog
  • Mitarbeiter Blog
  • Kommentare zulassen
  • Offenheit wo möglich, Regeln wo nötig

Dein Enterprise 2.0 definieren und umsetzen.

Nach einer Idee von J. Robes.

Viel zu tun! Lohnt sich das überhaupt? In diesen Zeiten haben wir doch andere Prioritäten? Oder?

“A difficult economic environment argues for the need to innovate more, not to pull back.” Ken Chenault, CEO American Express

Social Software – richtig integriert, kommt bei den Mitarbeitern an und wird damit zur unverzichtbaren Wissensinfrastruktur im Unternehmen.

„In an economy where the only certainty is uncertainty, the one sure source of lasting competitive advantage is knowledge.“ Ikujiro Nonaka

(Quelle: Anleitung zum Handeln: Wissensmanagement im Enterprise 2.0)

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